Es ist hinlänglich bekannt, dass Chopin-Varianten einen Herausgeber – der alles daran setzt, dem Musiker einen gültigen Text an die Hand zu geben – zur Verzweiflung bringen können. Der Gedanke, dass man in seiner Verzweiflung nicht allein ist, kann jedoch eine tröstliche Wirkung haben. So erging es jedenfalls mir, als ich begann, eine revidierte Ausgabe (HN 1334) des 1. Scherzos h-moll vorzubereiten. Ich stieß dabei auf ein Dokument, das den berühmten Chopin-Schüler und Herausgeber Karol Mikuli in ziemlicher Ratlosigkeit zeigt. Weiterlesen
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